Honig FAQ

Honig FAQ

Zum unbeschwerten Honiggenuss gehört auch die Beachtung wichtiger Hinweise.

Nein, Honig ist für Babys unter 12 Monate nicht geeignet (Stichwort "Säuglingsbotulismus").
WELTHONIG in Wien ist Händler und kein Arzt. Wir können daher nur allgemeine Erkenntnisse über Honig an Sie weitergeben, dürfen aber keinesfalls eine Gesundheitsberatung durchführen.
Besorgte Menschen, tatsächliche Allergiker und Diabetiker sollen ihren Diätplan genau beachten und im Zweifelsfall mit dem Hausarzt Rücksprache halten.
WELTHONIG hat sich selbst Qualitätsstandards auferlegt, die es zu beachten gilt: Bioprodukte, Fairtrade Produkte und heimische Produkte haben Vorrang vor importierten und konventionell gefertigten Produkten. Dieser Grundsatz kann auch durch niedrige Importpreise nicht aufgehoben werden! Wir lehnen Leiharbeit unter allen Umständen ab. Hauseigene Mitarbeiter brauchen Leiharbeitskonkurrenz nicht zu fürchten! Wiederverwendbare Gläser für den Honig sind Kunststoffverpackungen und Einwegverpackungen immer vorzuziehen.
Honig ist problemlos viele Jahre halt- und lagerbar. Die meisten Imker datieren die Haltbarkeit von reinem Honig innerhalb von 24 Monaten. Falls der Honig mit Zutaten verfeinert wurde, gilt möglicherweise ein kürzeres Ablaufdatum. Dem Gesetz folgend finden Sie das konkrete Ablaufdatum auf jedem Honigglas.
Ungeöffnete Honiggläser lagert man bei Zimmertemperatur, am besten in einer trockenen Umgebung, geschützt vor direktem Sonnenlicht. Bereits geöffneten Honig stellen Sie am besten in den Kühlschrank zu den anderen Lebensmitteln und verbrauchen ihn zügig.
Kalter Honig ist eine feste bis zähflüssige Masse. Zum Verflüssigen stellen Sie das Honigglas in ein warmes Wasserbad bis maximal 40 Grad Celsius. Durch die Wärme wird der Honig flüssig ohne zu kristallisieren. Umgekehrt wird flüssiger Honig durch Abkühlung wieder fest. Den Aufwärm- und Abkühlprozess können Sie beliebig oft wiederholen, ohne dass die Honigqualität darunter leidet.
Honig ist ein reines Naturprodukt der Bienen und als solches können darin die selben Umweltgifte und Chemikalien (insbesondere bei Monokulturen) nachgewiesen werden, wie sie in der Umgebung der Bienen zu finden sind. Skeptisch sollte man bei Honig sein, wenn auf dem Etikett erkennbar ist, dass er von außerhalb der EU kommt (bspw. aus stark belasteten Gebieten).
Ja. Probieren Sie ein Vanille- oder Topfeneis mit Honigtopping. Besonders zu empfehlen ist der vegane Palmhonig aus La Gomera in Spanien. Der ist flüssiger als Bienenhonig und schmeckt unsagbar gut auf Eis!
Ideal für einen heißen Sommertag ist folgendes Rezept: 1 Teelöffel Honigsorte nach Wahl (ideal ist Akazien-, und Blütenhonig), eine halbe Zitrone auspressen, aufgießen mit kohlensäurehaltigem Mineralwasser, garnieren mit frischen Minzeblättern, bei Bedarf Eiswürfel rein und kalt servieren. Ihre Kinder und Gäste werden das Honiggetränk lieben! Wer es eine Spur schärfer will, kann statt der Minze auch ein Stück Ingwer ins Glas geben.
Kleine Imkereien, besonders Familienbetriebe und Nebenerwerbsimker, sind oft nicht in der Lage Großhandelsmengen einer bestimmten Honigsorte abzufüllen und zu liefern. Aus dem Grund ist es wichtig für größere Mengen (bspw. für Firmenbestellungen) mit längeren Vorlaufzeiten zu rechnen und bei Bedarf den Auftrag auf mehrere Imker zu verteilen.
Manuka Honig kommt aus Neuseeland und der moderne Mythos behauptet, dass er "Wunder" wirken kann. Tatsache ist, dass Manuka Honig - wie alle anderen Honigsorten auch - aus Zucker besteht. Zusätzlich wurde ein Stoff namens Methylglyoxal (MGO) im Honig nachgewiesen, der für die antibakterielle Wirkung verantwortlich gemacht wird. Je höher die Konzentration von Methylglyoxal im Honig, desto höher ist die MGO Kennziffer am Etikett. Klinische Verwendung findet Manuka Honig bei der Behandlung von Wunden, insbesondere Verbrennungen. Neuerdings ist auch die geschäftstüchtige Kosmetikindustrie auf Manuka Honig aufmerksam geworden und empfiehlt Gesichtsmasken und Peelings gegen Akne. Für kosmetische Anwendungen aller Art liegen uns derzeit jedoch keine Erfolgsbelege vor.